Mit über 450 Kindern aus Kindergärten und Grundschulen startet nunmehr die Initiative des Paperboard Councils, die bereits mit über 100.000 Teilnehmern in den USA, Großbritannien und den Niederlanden erfolgreich durchgeführt wurde, auch in Deutschland. In Zeiten knapper Ressourcen, Umweltverschmutzung und Plastikmassen ist das Wissen über den Kreislauf der Natur, über gewonnene Rohstoffe und Materialien besonders bedeutsam. Aufgabe ist, bereits die Jüngsten zu sensibilisieren und aufzuklären, wie Materialien wieder der Natur zugeführt werden können – im Sinne eines ökologischen Fußabdrucks.

Es wird gezeigt, welche Aufgabe Bäumen zukommt, die uns als Lieferanten für vielfältige Produkte u.a. Papier und Kartonagen dienen. Dann geht es ans Gärtnern und Experimentieren, denn anders als in Plastik können Bäume in Kartons von Müsli, Cornflakes und Reis gepflanzt werden. Der Karton löst sich auf und wird wieder ein Teil der Erde, aus der die neuen Pflanzen ihre Nährstoffe ziehen. Auf diese Weise finden Essigbäume, Flieder, Aster, Lavendel, Fetthenne oder Heidekraut, die zudem noch sehr attraktiv für Bienen sind, ihr neues Zuhause in Kindergärten oder auf Schulhöfen.

 

Zahlen und Fakten:

Fast jeder zweite industriell gefällte Baum weltweit wird zu Papier verarbeitet. Damit ist die Papierindustrie in Deutschland mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von über 253 Kilogramm (Quelle: WWF) eine Schlüsselindustrie. 50% der Papiere und Kartonagen, die in Europa hergestellt werden, bestehen aus recycelten Fasern. 15,3 Millionen Tonnen Altpapier werden dafür jährlich gesammelt (Umweltbundesamt 2019). Im letzten Jahr lag das Verpackungsaufkommen bei über 8,1 Millionen Tonnen (Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung mbH).


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